Die Arro­ganz der Politiker

Ein Inter­view von tele­po­lis mit Martin Pat­z­elt von der CDU unter­streicht wieder einmal mehr die Bür­ger­ferne und Arro­ganz unse­rer “Eliten”. Zum Thema Volks­ent­scheide, winkt der Poli­ti­ker ab. Das Volk sei viel zu irra­tio­nal (euphe­mis­tisch für dumm) und zu emotional:

Würden wir in Kri­sen­zei­ten über Fragen von großer Trag­weite abstim­men lassen, käme es immer wieder zu irra­tio­na­len Ent­schei­dun­gen. Viele Deut­sche würden sich von Emo­tio­nen leiten lassen [...] Die Erfah­rung und Kom­pe­tenz, die viele Poli­ti­ker mit­brin­gen, sollte nicht unter­schätzt werden.”

Martin Pat­z­elt, CDU

Der Poli­ti­ker unter­stellt, dass das Volk zu dumm sei, die volle Trag­weite seines Han­delns zu erken­nen. Dem ist mit­nich­ten so. Das Volk merkt schon ganz genau, wenn es über den Tisch gezo­gen wird. Er unter­stellt jedoch auch, dass Poli­ti­ker für das Wohl des Volkes han­deln und nicht nur für ein paar Super­rei­che, wie George Soros und deren gut ver­netz­ten Lob­by­grup­pen, was ein­deu­tig nicht der Fall ist. Im Moment betreibt die Regie­rung, getra­gen von dem Kar­tell der Par­teien im Bun­des­tag ein­deu­tig eine Poli­tik gegen ihr eige­nes Volk. Dass es hier noch keine Auf­stände gege­ben hat, liegt in erster Linie an der Dau­er­ma­ni­pu­la­tion und Pro­pa­ganda durch die Mainstreammedien.

Stel­len wir uns vor, wäh­rend der Hoch­phase der Flücht­lings­krise hätte es eine Abstim­mung über die Schlie­ßung der Gren­zen gege­ben – auweia!”

Martin Pat­z­elt, CDU

Ganz klar, das Volk hätte für eine Schlie­ßung der Gren­zen gestimmt. Und nicht nur aus naiver Emo­tio­nia­li­tät wie Herr Pat­z­elt unter­stellt. Jeder mit dem IQ höher als ein Toast­brot konnte vor­aus­ah­nen, dass wir nicht nur dank­bare Flücht­linge, son­dern eben auch Arbeits­faule, Kri­mi­nelle und am schlimms­ten Ter­ro­ris­ten ins Land lassen. Das ganze mit dem hys­te­ri­schen Lügen­ge­krei­sche der Main­stream­me­dien, von der Mär der Fach­ar­bei­ter. Inzwi­schen ist bekannt, ledig­lich 10% haben eine aka­de­mi­sche Aus­bil­dung, knapp 2/3 sind Analpha­be­ten. Und über die Kosten, den volks­wirt­schaft­li­chen Scha­den, war sich auch der emo­tio­nalste und naivste Bürger im klaren, der die ein­fa­che Arith­me­tik beherrscht. Eine Mil­lio­nen mal Hartz IV, mal Wohn­geld plus zusätz­li­che Heer­scha­ren an Poli­zei, Sozi­al­ar­bei­tern, Dol­met­schern und Anwäl­ten – von uns finan­ziert um uns zu ver­kla­gen. Das meinte er also mit den Emo­tio­nen und der Irrationalität.

Doch er legt noch nach:

Ich bin aber ein großer Anhän­ger der reprä­sen­ta­ti­ven Demo­kra­tie. Die Bürger haben alle vier Jahre die Gele­gen­heit, eine Rich­tungs­ent­schei­dung zu tref­fen. Sie können eine Regie­rung abwäh­len, der Oppo­si­tion einen Denk­zet­tel ver­pas­sen oder eine neue Partei in den Bun­des­tag wählen. Zudem kann sich jeder Bürger poli­tisch engagieren.”

Martin Pat­z­elt, CDU

Das setzt voraus, dass es ver­schie­den Par­teien mit unter­schied­li­chen Agen­das gibt. Das Par­tei­en­kar­tell aus CDU, SDP, FDP, Grünen und Linken ist aber in allen wich­ti­gen Fragen völlig auf Linie und würde diese Linie nie­mals zur Dis­po­si­tion stel­len. Echte neue Par­teien werden durch die 5%-Hürde unter­drückt, und schafft es mal eine Partei über die 5% Hürde, weil die Poli­ti­ker so massiv veris­sen haben, wie jetzt in der Migra­ti­ons­krise, über­schla­gen sich die Par­teien zusam­men mit ihren Main­stream­me­dien in Hetze und Nazi­re­tho­rik, als ob die AfD das Dritte Reich wie­der­auf­bauen wollte. Es wird dort viel mit Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Sug­ges­tion gear­bei­tet und leider bleibt davon immer etwas in den Köpfen der Men­schen hängen.

Den Satz: “Die Par­teien sind doch alle gleich!”, hört man häu­fi­ger. Es wird Sie nicht über­ra­schen, dass ich ihn für falsch halte. Ich appel­liere stets an die Bürger, sich doch bitte mehr Mühe zu geben, bevor sie solch radi­kale Sätze herausposaunen.”

Martin Pat­z­elt, CDU

Dieser Satz ist an Arro­ganz kaum zu über­bie­ten. Die Par­teien sind alle fast gleich, zumin­dest in den Themen die wich­tig sind. Was hat der Bürger davon, wenn die Par­teien sich Schein­ge­fechte lie­fern, über zwei Euro mehr Kin­der­geld, aber in den wirk­lich wich­ti­gen Themen, wie Krieg, Über­wa­chung oder eben in der Migra­ti­ons­krise alle völlig auf Linie sind? Keine der Sys­tem­par­teien hat auch nur einen Alter­na­tiv­vor­schlag zur Mas­sen­ein­wan­de­rung. Das liegt daran, dass es hier nicht um Flucht oder Asyl geht, son­dern um Ein­wan­de­rung im Rahmen der UN-Pläne zur Aus­tauschmi­gra­tion.

Über große Inves­ti­tio­nen soll­ten wir abstim­men lassen. Vor dem Bau eines Flug­ha­fens, um ein greif­ba­res Bei­spiel zu nennen, würde ich Volks­ent­scheide sogar vorschreiben.”

Martin Pat­z­elt, CDU

Hier sieht man, wo der Hase im Pfef­fer liegt. Ein paar “groß­zü­gige” Schein­ple­bis­zite über Ent­schei­dun­gen ohne wirk­li­che Trag­weite, bei den wirk­lich wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen hat der Bürger gefäl­ligst seine “Fresse zu halten”.

Und jetzt ent­larvt er sich selbst:

Frau Merkel sagte einmal sehr pas­send: “Poli­tik ist nicht ‘Wünsch dir was’”

Martin Pat­z­elt, CDU

Er sagt also ganz klar: Die Poli­tik hat, nach seiner (und Mer­kels) Auf­fas­sung, nicht die Wün­sche der Bürger zu respek­tie­ren, son­dern macht das was sie wollen, den Rei­chen Steu­er­erleich­te­run­gen, andere Länder mit Krie­gen über­zie­hen und unsere Söhne auf den Schlacht­fel­dern am Hin­du­kusch und anderswo ver­hei­zen und das Land mit Mil­lio­nen kul­tur­frem­der Men­schen zu über­schwem­men, gegen den Wunsch des Groß­teils der Bevölkerung.

Welche Legit­mi­tät hat eine Regie­rung, die aus­drück­lich nicht die Wün­sche der Men­schen respek­tiert? Es wird Zeit, dass die Bürger dieses Landes ihr Schick­sal im Rahmen einer Direk­ten Demo­kra­tie selber in die Hand nehmen und die kor­rup­ten Poli­ti­ker ent­mach­ten und vor Gericht stellen.
Wir danken tele­po­lis und heise für dieses groß­ar­tige, augen­öff­nende Interview.

Bild­quelle

Jürgen Paulig, CC BY-SA 3.0, via Wiki­me­dia Com­mons, Ände­run­gen am Ori­gi­nal: Pixeleffekt

One thought on “Die Arro­ganz der Politiker”

  1. krueckenmogler says:

    Die da oben” machen doch sowieso, was sie wollen!

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