Neuer Höhe­punkt der Poli­ti­ker­gier

Wie Tele­po­lis berich­tet erhöh­ten sich die Abge­ord­ne­ten des Baden-Würt­tem­ber­gi­schen Land­ta­ges im Jahre 2008 ihre Diäten um sagen­hafte 30%. Dieser Akt der Gier wurde vor dem Volk mit der Aus­rede legi­ti­miert, dass die Abge­ord­ne­ten statt einer staat­li­chen Pen­sion, lieber in eine pri­vate Alters­vor­sorge inves­tie­ren würden.

Jetzt der Skan­dal: Eine Mehr­heit aus SPD, CDU und Grünen beschlos­sen die staat­li­che Pen­sion wieder ein­zu­füh­ren. Selbst­ver­ständ­lich ohne im glei­chen Zug ihre Diäten wieder zu senken. Dieser Akt der Maß­lo­sig­keit ist ein Schlag ins Gesicht der Steu­er­zah­ler, die diese Gier finan­zie­ren müssen und der deut­schen Rent­ner und ande­rer Trans­fer­emp­fän­ger, die auf­grund dieser Raff­gier den Gürtel enger schnal­len müssen und um über die Runden zu kommen, Pfand­fla­schen sam­meln müssen. Es zeigt einmal mehr, dass sich die Par­teien nicht mehr im Wohle des Volkes arbei­ten, son­dern sich nur noch gegen­sei­tig “die Taschen voll­hauen”.

Im Zuge dessen erlang­ten die “Poli­ti­ker” eine bei­nahe Ver­dop­pe­lung des Bud­gets für Mit­ar­bei­ter, auf über 10.000 Euro monat­lich und erhöh­ten ihre steu­er­freie Büro­kos­ten­pau­schale auf 2160 Euro. Wie­viele nor­male Men­schen müssen dafür arbei­ten und ihr Steu­er­auf­kom­men dafür auf­wen­den lassen, nur um die Gier einer dieser “Poli­ti­ker” zu befrie­di­gen.

Und wäh­rend sich diese Leute weiter auf Kosten des Steu­er­zah­lers gesund­sto­ßen, kürzen sie gleich­zei­tig Renten und schleu­sen Mil­lio­nen Frem­der ins Land, für die sie nicht auf­kom­men. Ein Poli­ti­ker rafft so in einem Arbeits­jahr sechs mal mehr Ren­ten­an­sprü­che als ein nor­ma­ler Mensch zusam­men.

Die Aus­re­den sind eigent­lich schon ein klei­ner Skan­dal an sich, zeugen sie doch von der Rea­li­täts­fremde und Arro­ganz unse­rer Poli­ti­ker. Man müsse den

Beruf des Abge­ord­ne­ten attrak­tiv gestal­ten”.

Grünen-Frak­ti­ons­chef Andreas Schwarz

Warum eigent­lich. Weil Poli­ti­ker so einen schlech­ten Ruf im Volk haben? Wenn man sich derlei Aktio­nen anschaut, kann man nur sagen: zu Recht! Und die per Zwangs­ab­gabe finan­zier­ten öffent­lich-recht­li­chen Main­stream­me­dien brin­gen in einem Inter­view ihre Vor­ein­ge­nom­men­heit und Nähe zur Poli­tik zum Aus­druck, als sie sich erdreis­ten eine Rent­ne­rin zu fragen, ob die Diäten und Ren­ten­as­prü­che nicht gerecht­fer­tigt seien weil ein Abge­ord­ne­ter ja

viel Kritik aus­hal­ten”

SWR-Repor­te­rin

müsse. Etwas weni­ger Gier und etwas weni­ger Raff­sucht und eine Poli­tik für die Men­schen und es würde auch weni­ger Kritik geben. Aber unsere Poli­ti­ker haben sich total vom Volk ent­frem­det.

Es ist mehr als über­fäl­lig, dass Poli­ti­ker nach Leis­tung bezahlt werden, weil dann würden min­des­tens 90% mit Grund­si­che­rung nach Hause gehen und würden dann mal die Sorgen und Nöte spüren, denen sich der kleine Mann täg­lich stel­len muß. Der Bund der Steu­er­zah­ler Baden-Würt­tem­berg hat ermit­telt, dass diese Aktion den Steu­er­zah­ler mehr als 20 Mil­lio­nen Euro im Jahr kosten wird und bezeich­nete diese Aktion als

unnö­tige und dreiste […] Selbst­be­die­nung”

Bund der Steu­er­zah­ler Baden-Würt­tem­berg

Die ein­zi­gen, die gegen den Vor­schlag gestimmt haben waren übri­gens AfD und FDP. Jetzt könnte man meinen in der Oppo­si­tion stimmt es sich leich­ter gegen solche Vor­schläge. Das pikante: die SPD ist eben­falls in der Oppo­si­tion, scheint es aber nicht mal mehr für nötig zu halten, so zu tun als wäre noch irgend etwas sozia­les an ihnen.

Bild­quel­len

Mr. Creo­sote – Monthy Python  and the Mea­ning of Life –  © Python (Monty) Pic­tures Limi­ted

4 thoughts on “Neuer Höhe­punkt der Poli­ti­ker­gier”

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  3. Barbara says:

    Das ist ja wirk­lich nicht zu fassen!

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