Fake-News beim Spie­gel “Fak­ten­check”

Das ehe­ma­lige Nach­rich­ten­ma­ga­zin Spie­gel denkt, es müsste jetzt auch auf den Fake-News-Zug auf­sprin­gen. Auf ihrer Inter­net­prä­senz haben sie des­we­gen jetzt auch ein “Fact­che­cking” ein­ge­rich­tet. Doch das, was sie da ver­brei­ten, kann man bes­ten­falls als Fake-News bezeich­nen. Die große Schlag­zeile lautet:

Nein, Angela Merkel ver­schweigt keinen gehei­men Flüchtlingsplan”

Spie­gel Online, “Fact­che­cking”

Viel Mühe ver­wen­den sie darauf, die ver­meint­li­chen zwei­fel­haf­ten Online­quel­len schlecht­zu­re­den. Wie die Nach­denk­sei­ten aller­dings ganz rich­tig bemer­ken, ist der “Daily Express” aller­dings kein Portal. Die Tages­zei­tung wurde  1900 gegrün­det und hat eine Auf­lage von täg­lich etwa 400.000 Stück. Wöchent­lich also etwa drei­mal mehr als der Spie­gel.  Nach­dem seine Ver­kauf­zah­len um über 25% ein­ge­bro­chen sind, ver­fügt dieser inzwi­schen nur noch über eine Wochen­auf­lage von etwas über 750.000 Stück.

Fact­che­cking oder Fake-News?

Doch nun zum “Fact­che­cking”. Spie­gel Online ver­sucht nun zu wider­le­gen, dasss Merkel bis 2060 zwölf Mil­lio­nen Ein­wan­de­rer ins Land holen möchte und dass es keine Pläne zum Bevöl­ke­rungs­aus­tausch gäbe. Hol­pe­rig bemü­hen sie sich ein paar Details um die eigent­li­che Aus­sage zu wider­le­gen. Aber die Haupt­aus­sage, dass in den nächs­ten Jahr­zehn­ten Mil­lio­nen Ein­wan­de­rer ins Land gebracht werden sollen, und bereits werden, können sie nicht ankratzen.

Wie denn auch? Für jeden sicht­bar stehen im Inter­net die UN-Pläne zur Aus­tauschmi­gra­tion. Und da sind zwölf Mil­lio­nen noch eine recht kon­ser­va­tive Rech­nung. Das zehn­fa­che ist rea­lis­ti­scher. Die UN-Pläne zur Aus­tauschmi­gra­tion gehen von einer Ein­wan­de­rung von bis zu 180 Mil­lio­nen Ein­wan­de­rern bis 2050 aus. Deut­sche würden dann nur noch 20% in ihrem eige­nen Land ausmachen.

Und nach den Ereig­nis­sen der letz­ten Wochen – Messer- und Axt­ter­ror, Bom­ben­dro­hun­gen, explo­die­rende Kri­mi­na­li­tät und sexu­elle Über­griffe – kann sich jeder aus­ma­len, was dann in Deutsch­land loswäre.

Es gibt zwei Mög­lich­kei­ten: Ent­we­der sind die Spie­gel­jour­na­lis­ten so dumm, dass sie die UN-Pläne zur Aus­tauschmi­gra­tion nicht kennen, oder sie ver­schwei­gen sie absicht­lich. Beides mehr als ver­werf­lich. Daher ist die Bezeich­nung “ehe­ma­li­ges Nach­rich­ten­ma­ga­zin” auch gerechtfertigt.

Bild­quelle:

4chan

One thought on “Fake-News beim Spie­gel “Fak­ten­check””

  1. Pingback: – Planet News Network
  2. Trackback: – Planet News Network

Kommentieren