Wiki­leaks: McCains Russland-Bumerang

Die Main­stream­me­dien ver­su­chen seit Wochen Trump als Mario­nette Russ­lands auf­zu­bauen. Rus­si­sche Hacker haben ihn angeb­lich ins Prä­si­den­ten­amt gehackt. Und eine rus­si­sche “Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gne” hat die Wähler davon abge­hal­ten das Kreuz an der rich­ti­gen Stelle (Hil­lary Clin­ton) zu machen. Nichts davon konnte frei­lich bewie­sen werden. Es ist auch nicht unüb­lich, dass Schat­ten­ka­bi­nette auch schon diplo­ma­ti­sche Bezie­hun­gen zu ande­ren Län­dern auf­bauen, bevor sie ins Amt kommen.

Im Rahmen der Trump-Dämo­ni­sie­rungs­kam­pa­gne sehen die Main­stream­me­dien das aber anders. Jeder Kon­takt mit Russ­land oder rus­si­schen Diplo­ma­ten wird gleich­ge­setzt mit Hoch­ver­rat. Dieser Ansatz erweist sich nun als Bumerang.

McCains Russ­land­con­nec­tion

John McCain, einer der größ­ten Gegner Trumps, trat 2008 gegen Obama im Rennen um das Prä­si­den­ten­amt an. Und die Wahl­kampf­kam­pa­gnen in den USA gehen schnell in drei­stel­lige Mil­lio­nen­be­träge. McCain knüpfte also Kon­takte in alle Rich­tun­gen um Geld für den Wahl­kampf zu gene­rie­ren. Doch wie Wiki­leaks jetzt ent­hüllte ver­suchte er auch von den Russen Geld ein­zu­heim­sen. Er schrieb direkt Vitaly Chur­kin, den UN-Bot­schaf­ter Russ­lands an, um diese zum Spen­den zu bewe­gen. Diese Anfra­gen sind jedoch nicht nur anrü­chig, sie waren auch illegal.

Im Krampf Trump mit Dreck zu beschmei­ßen, bewei­sen die neo­li­be­ra­len Glo­ba­lis­ten einmal mehr ihre Bigot­te­rie und Doppelstandards.

Bild­quelle:

By Chris “Mojo” Denbow – CC BY 2.0 -via Wiki­me­dia Commons

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